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Schulseelsorge/Schulpastoral am

Ulrich-von-Hutten- Gymnasium Schlüchtern

 

Das Team der Schulseelsorge stellt sich vor

Wir sind ein ökumenisches Team von Religionslehrenden, die unseren Schülerinnen und Schülern Raum und Gelegenheit geben zu persönlichen Gesprächen, zur Feier von Gottesdiensten, zum Gebet, zu Ruhe und Stille und zur Orientierung im Leben. Dafür steht uns der einladende "Raum der Stille" im Dännerhaus zur Verfügung, aber auch die Andreaskapelle des Klosters, die Aula und die Stadtkirche St. Michael. In einem Flyer informieren wir über unsere Angebote, die wir immer wieder an die Bedürfnisse der Schüler und unsere eigenen personellen Ressourcen anpassen.
Wir werden von der evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck und vom katholischen Bistum Fulda für unsere Tätigkeit anerkannt, weitergebildet und gefördert.
Zurzeit umfasst unsere Arbeit folgende Bereiche:

  1. Gestaltete Pausen: Täglich in den großen Pausen machen wir unterschiedliche Angebote im Raum der Stille oder der Andreaskapelle. Ein Plan hängt an vielen Orten der Schule aus.
  2. Schulgottesdienste zum Schulbeginn, am Reformationstag, an Allerheiligen, vor Weihnachten, am Aschermittwoch, zum Schuljahresende.
  3. Religiös-ethische Orientierungstage: Drei Tage in einem Kloster oder Tagungshaus, auf der Wanderung oder im Hochseilgarten – Orientierung für alle Schüler der elften Jahrgangsstufe.
  4. Meditation für die Abiturienten vor den Prüfungen
  5. Umgang mit Tod und Trauer an der Schule.
  6. Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer, auch außerhalb fester Pläne.

Sabine Groher, StR'n

Gruppenbild August 2016.JPG

v.l.n.r.: Frau Reinecke, Frau Ruppel, Herr Metzler, Frau Groher, Frau Hahn, Frau Ruppert, Frau Linke, Herr Jäckel, Frau Grün,

 Auf dem Bild fehlt:  Herr Pfr. Truss.

 

 

Wie still ist eine stille Pause?

- Ruhe finden im Raum der Schulseelsorge -

Hinweisschild am Dännerhaus.jpg 

Eingang zum Raum der Stille neu.jpg

Ein Schultag kann sehr anstrengend sein - laut, hektisch, voller Gedrängel und Stimmengewirr. Wir müssen ständig zuhören, selber sprechen und Geräusche filtern - das geht den SchülerInnen genauso wie den LehrerInnen. Manchmal wünscht man sich dann einfach, einen Moment der Ruhe zu haben, nichts hören und sagen zu müssen und Kraft zu schöpfen für die nächsten Stunden.

Seit Beginn des Schuljahrs öffnen wir jeden Dienstag unseren Schulseelsorgeraum im Dännerhaus für eine "Stille Pause". Gemütliche Kissen und Sitzsäcke, leise Musik, ein heißer Tee und Kekse erwarten unsere Schülerinnen und Schüler für zehn oder fünfzehn Minuten Entspannung. Das ist zunehmend beliebt und unser Raum füllt sich öfters mit 10 oder 15 jungen Menschen. Da werden Schultaschen abgelegt, Schuhe ausgezogen, Freunde begrüßt, Plätze erobert; Teewasser brodelt, Kekspackungen knistern und Tassen klappern, während im Hintergrund eine meditative Musik läuft - Stille? Hier herrscht keine Geräuschlosigkeit, aber wir sitzen für eine kleine Weile in einladender Umgebung, warm und bequem, willkommen geheißen und ein bisschen verwöhnt und können zur Ruhe kommen. Das lässt uns auftanken für den weiteren Tag und ein bisschen von dieser Stille nehmen wir immer mit, wenn wir diesen Raum wieder verlassen.

 

 

Unsere religiös-ethischen Orientierungstage

 

Wir Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren in der schulpastoralen Arbeit engagiert sind, sind davon überzeugt, dass Schulfahrten im Allgemeinen und die Orientierungstage im Besonderen ein außerordentlich wichtiges Erfahrungsfeld sind. Die Begegnung mit einer anderen Lebensweise, z.B. in einer klösterlichen Gemeinschaft oder auf dem Pilgerweg durch die Rhön, eröffnet neue Perspektiven, die der Religions- oder Ethikunterricht so nicht vermitteln kann.

Seit 2004 bieten wir am Ende der 11. Jahrgangsstufe religiös-ethische Orientierungstage an. Getragen wird dieses Angebot von Religions- und Ethiklehrer/innen, in manchen Jahren auch von anderen interessierten Kollegen.Ziel ist es, den Schülern, die auf das Abitur zugehen, einen Moment des Innehaltens und der Orientierung in ihrem Leben zu geben. Es geht darum, sich den wesentlichen Fragen des Lebens zu stellen:

Wer bin ich?
Wo liegen meine Stärken und Schwächen?
Wie erlebe ich mich in der Gemeinschaft mit anderen?
Was sind meine Hoffnungen und Ziele?
Worauf möchte ich in Zukunft einen Schwerpunkt legen?
Wie soll mein Leben einmal aussehen?
Spielt Gott darin eine Rolle? Wenn ja, welche?

Damit die persönlichen Interessen der Schüler angesprochen werden können, machen wir mehrere thematische Angebote, die Schüler wählen sich ein. Bei großen Jahrgängen gab es bis zu sieben verschiedene Projekte, darunter Klosterfahrten, einen Pilgerweg durch die Rhön, Vertrauensübungen und Selbsterfahrung im Hochseilgarten, ethische Projekte mit und ohne externe Referenten etc. Die meisten Gruppen fahren für drei Tage an einen anderen Ort, um Abstand zum Alltag zu bekommen. Eine Gruppe blieb in den letzten Jahren in Schlüchtern, unternahm aber Tagesfahrten. Am Ende des Schuljahres gelegen, sind die Tage der Orientierung ein wichtiger Moment, um eine Zäsur zu machen. Nach der vielen kopflastigen Lernerei ist jetzt die Zeit, sich auf das Wesentliche des eigenen Lebens zu besinnen.

 

KlosterHünfeld.jpg 

 

Taizé, Klettergarten.jpg 

 

Für das Team der Schulseelsorge: Sabine Groher, StR‘n 

Flyer Schulseelsorge 2016.pdf

Pausenplan 2. Halbjahr 2015-2016.pdf